Archiv der Kategorie: fun

Des Pudels Tichu

Tichu kann einen sehr aus der Bahn werfen. Da spielt man einen Abend lang und verliert trotz grossartigem Partner und perfekter Strategie jämmerlich. Und dann wird es so spät, dass man es morgens kaum aus dem Bett schafft und den Zug in die Pampa verpasst.

P.S.: dafür war der Einsiedler Grappa fantastisch.

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Wie man einen Stripper aus einer Torte springen lässt

Herr Ananans hat zu seiner Bachelorparty eingeladen. Zwar hat er „nur“ den akademischen Grad erlangt, aber das kann Frau Pudel nicht davon abhalten, dem werten Herrn eine schöne Junggesellenabschiedsüberraschung zu kredenzen. Denn was gehört zu einem richtigen Polterabend (neudeutsch eben Bachelorparty)? Genau, eine Stripperin, die aus der Torte springt. Da sich der werte Herr wohl über ein weibliches Wesen weniger gefreut hätte, musste ein Männlein her, aber das ist eine andere Geschichte.

Nun, wie geht man vor? Einen richtigen Stripper zu engagieren, wäre doof, zu teuer und Herrn Anananas nicht würdig gewesen. Man suche sich also eine Alternative. Nachdem der Ausflug ins neue Einkaufscenter nicht wahnsinnig erfolgreich war (sexy Actionfiguren sucht man da vergeblich), war dann bald mal die Idee geboren einen Stripperschlumpf aus der Torte springen zu lassen. (Ich hab dann später noch den Surferboyken gefunden, der preislich und ästhetisch gar nicht schlecht gewesen wäre, aber der hat dann nicht mit der Technik harmoniert, und eigentlich ist doch so ein Schlumpf eh viel sympatischer.)

Spring, Dicker, Spring!

Hier nun die Schritt für Schritt Anleitung des Baus einer Stripper-aus-der-Torte-spring-Torte:

Man nehme:

  • Backzutaten für zwei verschiedene Kuchen
  • zwei unterschiedlich grosse Springformen
  • zwei leere Konservendosen
  • Packpapier
  • Reichlich Schokoglasur
  • Verzierkram (wie Smarties und Liebesperlen)
  • eine Tischbombe
  • einen Schlumpf und anderes lustiges Material, das man in die Bombe füllen will
  • eine Zündschnur
  • ein kurzes Messing- oder Kupferrohr
  • Alufolie
  • Isolierband
  • Bindfaden

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Als erstes vermenge man den Teig für die zwei Kuchen. Achtung: für den oberen Kuchen braucht man extrem wenig Teig! Wenn der Kuchenteig fertig ist, füllt man den Teig in eine eingefettete Springform, in deren Mitte man eine mit Packpapier umwickelte Konservendose platziert hat.
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Nun rein in den Ofen mit den Teilen!

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Während die Kuchen am backen sind, hat man jetzt genügend Zeit für die anstehenden Bastelarbeiten. Als erstes öffnet man die Tischbombe, nimmt den ganzen Ramsch raus. Dann kürze man das Messingrohr auf etwa 15 cm. Die Länge kommt natürlich auf den Durchmesser der Springform an.

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Man verlängere die Zündschnur der Tischbombe.

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Man stülpe das Messingrohr über die Zündschnur und verklebe das ganze so mit Isolierband, dass keine Feuchtigkeit des Kuchens an die Zündschnur gelangen kann.

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Inzwischen müssten die Kuchen fertig gebacken sein. Während diese auskühlen, kann man schon in etwa abschätzen, wie hoch die Tischbombe schlussendlich sein soll. Man kürze sie dementsprechend.

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Anschliessend wird die Tischbombe in Alufolie eingepackt, damit die Tischbombe nicht die Feuchtigkeit des Kuchens aufnimmt.

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Nun können die einzelnen Teile auf einer feuerfesten Unterlage zusammengesetzt werden.

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Nun beginnt der lustige Teil. Es darf mit Schokolade geschmiert werden. Der ganze Kuchen inklusive Tischbombe wird glasiert. Achtung: den Deckel der Tischbombe separat glasieren, damit er nicht festklebt und später beim Zünden der Bombe nicht loskommt.

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Man bestücke den Kuchen mit Smarties, Liebesperlen und allerlei. Es darf ruhig viel sein.

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Jetzt noch die Schokolade hart werden lassen und fertig ist die Torte!

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Herzlichen Dank an meg, der mit mir die Torte gebaut hat und natürlich an den Handyman Nasobem, der mit seinem technischen Fachwissen eine grosse Hilfe war.

Nomen est (manchmal eben nicht) omen

Mehr muss nicht gesagt werden.

Des Pudels Lacher des Tages

Ach, Sprache ist was Tolles! Siehe hier.

chnübli hat gemotzt

ja, liebe frau chnübli, ich schreib ja mal wieder. oft denke ich einfach, dass meine erlebnisse des alltags ja eh niemanden interessieren (hier bitte vehementes veto einlegen!) bzw. oft komm ich schlichtweg nicht dazu. kein wunder bei meinem job. jetzt hab ich aber wieder ein paar freie tage und kann all die sozialen verpflichtungen nachholen, die in letzter zeit zu kurz gekommen sind. d.h. leckere apéroeinladungen auf dem pudelschen balkon, am rhein abhängen, lecker essen gehen, feuerwerkseinladungen im hause pudel, imacshoppen mit sista (noch gehört mir ein drittel des tollen teils!), grillen in hinterhöfen… das leben bietet viel abwechslung. auch beruflich geht es vorwärts. ich wurde angefragt, ob ich in der kaserne eine asistenz übernehmen will. da hab ich natürlich nicht nein gesagt. euer aller pudel wird also zur eröffnung der neuen intendanz ihren teil dazu beitragen. gestern hatte ich das erste treffen mit dem regisseur. das wird eine gute sache. ich bin überzeugt. es passiert also eigentlich viel, aber eben, man kommt nicht immer dazu alles ins netz zu stellen (denn dann hätte man ja gar kein leben ;-)). ich schmeiss mich also wieder zurück ins leben und gelobe besserung, frau chnübli

impressionen der letzten tage

schweiz tschechien im grenzwert

da war die welt noch in ordnung. das spiel schweiz tschechien gesehen im grenzwert.

eiscafé rossini

typisch deutsch: in freiburg gibt es an jeder ecke ein eiscafé. isst irgendjemand in der schweiz soviel glacé wie die deutschen?

petarden auf der mittleren brücke

leider (oder vielleicht zum glück?) hab ich das spiel schweiz türkei nicht gesehen. ich hatte probe. gesehen hab ich dafür die petarden auf der mittleren brücke im anschluss an das spiel.

hopp männerheim

leider etwas unscharf. man sieht hier (eigentlich), dass sogar das männerwohnheim eurotauglich ist.

das ist nicht unser bier

ohne den intendanten zu informieren, hat man ein riesenwerbebanner ans theater gehängt. uefa sei dank. das theater wehrt sich subtil aber sehr treffend.

des plutos kern

und das da war des pu… ähhh.. plutos kern.

mit chnübli uf dr gass

die em fordert ihre ersten opfer: chnübli hat es  in den wirren der nacht geschafft, ihre videos zu löschen. gut, war auch der pudel mit einer kamera vor ort. leider sieht man uns hier nicht beide rumhüpfen, aber man kann erahnen, wie die beiden bloggerinnen basel unsicher machten. es wurde dann ja anschliessend eine lange nacht