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Gundeli calling Batman!

Des Pudels Erfolg auf der ganzen Linie

Ein ereignisreiches Wochenende neigt sich dem Ende zu. Am Freitag ging es mit dem Facebooklosen nach einem wunderschönen Hochzeitsapero im Waisenhaus im Café Hammer zu meinem ersten Powerpoint Karaoke. Natürlich konnte ich mal wieder nicht die Klappe halten, so dass ich schlussendlich zu einem eigenen Vortrag herausgefordert wurde. Eigentlich hatte ich um ein Thema der Quantenphysik gebeten, das schienen sie aber nicht auf Lager zu haben. Also hielt ich einen Vortrag zu Pyramidenlängs– bzw. querfrakturen hielt. Immerhin hab ich auf den Abbildungen den Gehörgang richtig erkennen können. Powerpoint Karaoke kann ich jedem weiterempfehlen. Ein garantierter Spassfaktor.

Am Samstag ging es dann auf die Kunschti zur Velobörse. Der Facebooklose und Frau Dr. des. in spe waren äusserst erfolgreich und konnte sich zwei wunderschöne Renner sichern. Wir mussten die zwei Exemplare mit Händen und Füssen verteidigen. Herr Politökonom-und-Veloliebhaber tat sein Bestes für alle einen Renner zu finden. Für mich war leider leider kein passendes Exemplar dabei. Mit Umwegen übers Obst und Gemüse (wo ich mir aus Frust ein Moltenitrikot kaufen musste) landeten wir an der Velorampe, wo der Ochse nur auf mich wartete:

Dem Herrn Politökonom-und-Veloliebhaber hat es ja vor Allem der Bordcomputer an dem Renner angetan. Als Lohn für seine Bemühungen werde ich den gerne abmontieren und ihm übergeben.

Noch schnell ein Schloss im Obi gekauft und auf ging es mit dem Facebooklosen nach Bern zu Frau Chnübli, die zu einem gemütlichen Abend eingeladen hatte. Lecker Spaghetti à la Stoeps (so schmeckt mir sogar Gorgonzola!), Rotwein, Grappa, Tabu und viel Gequatsche und schon hat man einen perfekten Abend.

Nach einem ausgiebigen Frühstück setzen wir drei uns in den Zug Richtung Basel, wo ein Besuch auf der Veloteilbörse angesagt war. Am Bahnhof gabelten wir noch eine Wiener Blogfreundin von Frau Chnübli auf, die uns fortan begleiten sollte. Auf der Börse waren allerdings nicht so erfolgreich. Immerhin gab es ein paar wunderschöne Fixies zu bestaunen. Nach Kaffee und Kuchen im Hirschi war die letzte Station das umgebaute Fumare des Unternehmens Mitte bevor ich mich erschöpft vom Wochenende nach Hause begab.

Des Pudels Fasnacht

Es fasnachtet gar sehr. Stunden werden verbracht, in denen fleissig am Goschdym gebastelt wird. Es wird ein ganz speziel fantastisches dieses Jahr (so hoff ich doch zumindest). Die Vorfreude steigt, bis dann am 22. Hornig um 4:00 früh der Morgestraich beginnt. Erstmals wird auch Herr Anananas und so wie es aussieht Frau Chnübli am schönsten Moment der drey scheenschte Dääg teilnehmen. Mal sehen, ob sie sich der Frau Fasnacht nicht verwehren können. Mich hat der Fasnachtswahn ja schon als Kleinkind gepackt. Kein Wunder; hat uns doch die Verwandschaft, als wir im fernen Afrika wohnten, morgens früh angerufen und den Hörer aus der Telefonkabine auf dem Marktplatz gehalten, damit wir wenigstens so ein bisschen dabei sein konnten. Das halten wir übrigens immernoch so. Wenn einer aus der Familie, aus was für Gründen auch immer, nicht an den Morgestraich gehen kann, kriegt er einen Anruf aus der Menschenmasse.

Eine lustige Episode aus Kindheitszeiten muss ich jetzt aber doch noch loswerden. Im Februar 1984 zogen wir vom Land in die Stadt und ich musste in einen neuen Kindergarten gehen. Dort wurde ich sehr herzlich unter die Fitiche von meinem älteren Cousin genommen. Ich fühlte mich wohl. Schon bald war der Zeitpunkt gekommen, dass der Kindergarten einen Fasnachtsumzug mit selbstgebastelten Larven machen sollte. Weil ich aber erst so kurz in diesem Kindergarten war, hatte ich natürlich keine Zeit gehabt eine eigene Larve zu basteln. Zu meinem Glück war am Tag des Umzugs ein anderes Kind krank und ich durfte diese Larve ausleihen. Mensch, war ich stolz, dass ich auch mitlaufen durfte. Die Kinder hatten aus Waschpulverkartons Häuser gebastelt, in denen man vom Kopf bis etwa zur Hüfte drinsteckte. Natürlich gab es Sehschlitze und Löcher für die Arme. Man steckte aber ziemlich fest in diesen Dingern. Nun denn, der Umzug ging los und man bewegte sich vom Kindergarten Richtung Wasserturm. Es waren auch Eltern mit Piccolos und Trommeln dabei. Die Stimmung war richtig fasnächtlich. Als wir dann aber am Wasserturm ankamen, wurde mir dermassen schlecht, dass ich keine Zeit mehr hatte, mich aus dem Haus zu schälen und die ganze Larve vollkotzte. Zum Glück weiss ich nicht mehr, wessen Larve ich da aufhatte. Ich könnte der Person bis heute nicht in die Augen schauen. So peinlich war mir das.

Nun wünsch ich allen weiterhin eine schöne Vorfasnachtszeit und hoffe auf möglichst kotzfreie Tage.

Steve Savage @ Grenzwert again

Er ist zurückgekommen. Er hat Verstärkung mitgebracht. Er war fantastisch. Er hat mir wieder eine CD verkauft. Er hat mich wiedererkannt. Er hat sich gefreut, dass ich zum Konzert kam. Er kommt im April oder so wieder.

Die Bloggerwelt ist klein

Eines Tages komm ich ins Nasobem und werde mit den Worten „Du, da hat einer nach dir gefragt,“ begrüsst. Es stellte sich heraus, dass Claudio ein Kochbuch herausgegeben hatte und via links auf den jeweiligen Blogs kombiniert hat, dass ich und die Nasobemleute befreundet sind. Da mir das Kochbuch sehr gefiel, hab ich mir natürlich eins bestellt und dann in anonymer Weise von Claudio signieren lassen. Sprich: er kam in den Laden und hat das Buch signiert und ich hab’s heute abgeholt.

Lustwandeln des Nachts

Manchmal ist einfach ein nächtlicher Spaziergang das einzig Richtige. Die frische Luft, Menschen auf dem Heimweg, friedliche Stimmung und per iPod gute Musik im Ohr.

Des Pudels Irrtum

Ich bin heute mal wieder meiner absoluten Orientierungslosigkeit bewusst geworden. Ich hätte ohne Sistas Zutun, das neue Zentrum des Einkaufswahnsinns an einer völlig falschen Stelle in der Stadt gesucht. Zum Glück war sie dabei. Ich hätte schon blöd geguckt, wenn ich keine Menschenmassen und kein Verkehrchaos vorgefunden hätte.