pleiten, pech und pannen

letzte woche sah alles so rosig aus. ein job in aussicht, em vor der haustüre, alles friedlich. nach einem gemeinsamen wochenende mit chnübli, bei dem – wie gesagt – durchaus exzessiv gefeiert wurde, scheint lediglich ein scherbenhaufen übriggeblieben zu sein. am montag hab ich den job angetreten und ich fühl mich gelinde gesagt, total unterfordert: „pudel geh mal kaffeekochen“, „pudel hol mal den schlüssel für die probebühne“, „pudel wasch mal das geschirr ab“. nachdem ich in basel gerade eine extrem eigenständige arbeitsweise erlebt habe (bei der ich am schluss eher etwas überfordert war), ist dies natürlich ein totaler rückschritt. obwohl das stück ganz gut werden kann, macht es mir überhaupt keinen spass hier in der provinz zu arbeiten. mal schauen wie lange ich noch durchhalte.

zu alldem kommt, dass ich jeweils auch abends probe habe und daher noch nicht mal den heutigen match gucken kann. das nervt natürlich immens. da hat man einmal im leben die em vor der haustür und was macht pudel? er verbringt den ganzen tag in deutschland. kleine randbemerkung: wenn deutschland morgen spielt, haben wir natürlich frei. ich hoffe ja inständig, dass die heutige abendprobe vielleicht nur bis acht geht, damit ich vielleicht noch ein bisschen was sehen kann. das sind wahrscheinlich aber nur fromme wünsche.

das wochenende mit chnübli war ja super, aber eine begleiterscheinung ist, dass euer aller pudel jetzt regelrecht gestalkt wird. note to self: das hat man davon, wenn man mal einmal seine telefonnummer rausgibt. herr anananas, der gestern an einem meiner seltenen freien abenden bei mir zu besuch war, hat sich ja köstlich amüsiert.

nun denn, es muss weiter gehen. vielleicht lass ich den job job sein und suche mir was besseres oder es wird wieder alles gut. aber wenn man sich schon körperlich etwas angeschlagen fühlt, dann tragen oben genannte umstände nicht unbedingt zu einem allgemeinen wohlbefinden bei.

nachtrag: die abendprobe gestern war gut. da waren ja auch nur der regisseur, der hauptdarsteller und ich anwesend. ich glaub mein grösstes problem liegt bei der regieassistentin, die gelinde gesagt ein „huscheli“ (o-ton chnübli) ist. mal gucken, ob ich den bettel hinwerfe oder brav die zähne zusammenbeisse. immer lieb sein, kann aber keine lösung sein.

ach ja, vom spiel hab ich nix gesehen. ist vielleicht auch besser so. was war denn das liebe nati?????

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4 Antworten zu “pleiten, pech und pannen

  1. Und ich hab gerade mein Training verpasst. Shit. Dabei war ich unproduktiv am Blog lesen und dabei treff ich doch morgen den einzigen Mann, der mir wirklich was bedeutet…

    Wünsche viel Glück mit dem Stalker, der beruhigt sich schon wieder, sonst hätt ich Dir die Nummern von zwei Männern, die Dich sofort beschützen würden :)

  2. Och, das ist aber ärgerlich mit dem Job. Steig denen mal auf die Füße und sag daß du dich unterfordert fühlst… Möp, ich hatte so gehofft dass es dir hier gefällt, und nun sowas. :o(

  3. ja, so ist das, wenn man in einem anderen Staate lebt, als man arbeitet. Auch ich kann ein Lied davon singen, weniger wegen der EM als mehr wegen der unterschiedlichen Feiertage in D und CH. Geschäftige Normalität auf der einen und Totenruhe auf der anderen Seite dieser wie auch immer zustande gekommenen Grenze…

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