wichtelei

mein unbekannter wichtel hat zugeschlagen und hat mich auf grund dieser aktion mit diesem tollen wichtelbeitrag beglückt:

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„Ich hatte ja gehofft, einen exotischen Blogwichtel zu bekommen, aber ich konnte mein Glueck wirklich kaum fassen, als es dann hiess: eine Schweizerin! Aus dem Land der Berge -und Taeler-, der Milka-Kuehe und der eigenen Version von „Dinner for one“! Haetten Sie es gewusst?

„In der Schweizer Version des Silvester Klassikers tischt selbstverständlich die Magd Babettli auf, denn ein Butler in Diensten irgendwo im Berner Oberaargau, das ist je ¯vertammisiech ein völliger Seich! Und zum ¯Znacht für ei Einzigi gibt es Erbssupppe mit Gnagi, Suure Mocke und Aarefisch. Und das Babettli nascht vom Herrschaftswy und vom Schämpsi, während die reiche Bäuerin über die vier Nichtanwesenden herzieht“

Meine Forschungen in den Tiefen des allgemein zugaenglichen Wissens ueber dieses fremde Land mit diesen liebenswerten Menschen, bei denen sich alles irgendwie nett anhoert, obwohl es das bestimmt oft nicht ist, begannen mich zu begeistern. Auf meiner Entdeckungsreise stiess ich auf Tonbeispiele wie das Maerli vom Baereprinz

Als ich wieder aufwachte, war ich desorientiert und hatte wohl geweint. Es muessen die Erinnerungen gewesen sein an einen zauberhaften Urlaub am schoenen Zuerich See, wo ich lernte, dass in einem Nuessli-Salat nicht zwingend Nuesse sein muessen und Guggemusiker ein Instrument nicht spielen koennen muessen, aber laut sein sollten. Also irgendwie ist in der Schweiz alles … anders.

Vor allem aber in Basel, wo die Frau Pudel wo ihre Wurzeln hat –wenn sie nicht gerade in Berlin ist. Was ich mir kulturell ja beinahe schockwirkend vorstelle. Damen und Herren, denken Sie nur an die beschauliche Gemuetlichkeit des Schweizers an sich und dann Berlin – big city lights, city that never sleeps, Fischer Z und Kennedy, der alte Berliner und vor allem die leckeren Krapfen.

Die Frau Pudel wird von den Basler Dorfbewohnern auch immer sehnlichst mit Nachrichten aus der Welt da draussen erwartet, ihre Rueckkehr wird immer zum Anlass genommen, ein grosses Fest zu geben, auf dem getanzt wird,

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der Herr Pudel senior voellig aus sich herausgeht und entfesselt aufspielt.

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Und aus einer Quelle, die nicht genannt werden wollte, wurde mir noch dankenswerterweise folgendes Bild von Frau Pudel nach ihrer triumphalen Heimkehr aus Berlin in die Haende gespielt, ich mag es Ihnen nicht vorenthalten, mir wurden Unsummen vorab geboten, weil es von Frau Pudel ansonsten kein Bildmaterial gibt. Neben dem Schweizer Bankgeheimnis uebrigens eins der Bestgehueteten.

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Ich gebe zu, ich habe mich hinreissen lassen vom schweizerischen Frohsinn, aber viel interessanter ist doch fuer Sie sicherlich zu erfahren, wie dieses Blog zu seinem Namen kam.
Man ist zunaechst geneigt zu vermuten, dass es dem Goetheschen “Faust I” entliehen wurde und wie wir alle wissen, es der Mephistopheles ist, der sich dem Faust naehert.

Andere wieder halten den Liedermacher und Alt-Barden Ulrich Roski fuer den Entdecker des Pudels und des dazugehoerigen Kerns

Ich jedoch habe herausgefunden, dass es viel einfacher ist. Bei wikipedia unter Pudel nachgeschaut und die Loesung sprang mir quasi ins Gesicht:

“Pudel brauchen nicht viel Platz, selbst ein Großpudel lässt sich gut in einer Mietwohnung halten, natürlicherweise braucht er etwas mehr Bewegung als ein Zwergpudel. Je nach Größe, 1-2 Stunden am Tag. Pudel machen alles mit, ohne zu nerven. Sie sind sehr gesellig, kommen aber auch gut als Einzelhunde zurecht, soweit sie vollen Familienanschluss haben.”

Sehen Sie? Haben Sie nicht auch gleich die Frau Pudel in dieser Beschreibung erkannt?

Was ich eigentlich damit sagen wollte, Sie befinden sich hier auf einem sehr lesenswerten Blog einer liebenswerten Bloggerin, die gluecklicherweise nicht im Dialekt bloggt und mitten im Studium steckt.
Mitte Dezember beginnen die muendlichen Pruefungen, also wuenschen Sie ihr nicht nur frohe Weihnachten, sondern druecken Sie ihr saemtliche Pfoten oder auch Daumen –was immer Sie so haben- fuer gutes Gelingen.

Eine schoene Vorweihnachtszeit, Frau Pudel, und ich hoffe, dass Ihnen mein kleiner Ausflug durch die Schweiz und das direkt in Ihrem Blog ein bisschen gefallen hat.“

wow, da hat sich mein wichtel aber so richtig mühe gegeben. wenn ich nur wüsste, wer es ist. any hints?

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14 Antworten zu “wichtelei

  1. Pingback: hollemann » Blog Archive » Blogwichteln: Alle Beiträge

  2. Pudel sind die Besten, sage ich ja schon immer ;)

  3. Hmm, dein Wichtel muss gute Beziehungen haben. Schliesslich sind diese Exklusivfotos ja nicht auf dem freien Markt erhältlich.

    Eine flotte Schreibe hat der Wichtel auch. Sehr schön.

  4. Ich weiß es, ich weiß es. Das kann nur ein Wichtel sein. Der Wichtel! Der Wichtel überhaupt!

  5. @ chnübli: na klar sind pudel die besten.

    @ spontiv: sehr gute beziehungen muss der haben, der schreiber. hätte nie gedacht, dass ich mal so entblösst werde.

    @ creezy: mann, sind sie gut. natürlich war es ein wichtel. mensch, dass ich da nicht drauf gekommen bin.

  6. Ich glaube creezy meint den Ober-Ober-Wichtel..
    Den sogenannten Chef-Wichtel also den absoluten Überwichtel überhaupt. *winkmitdemzaunpfahl*

  7. Sehr apart, die Frau Pudel, wer haette das gedacht..
    ;-)

  8. ah, so. der pudel steht mal wieder auf der leitung… wieso kommen sie drauf?

  9. hahaha, ärbslisuppe, super. hihi, sorgt für erheiterung. manche wissen, wieso. sie, das war jetzt aber schon auch eine kurze stippvisite am dem computer, dem.

  10. wollt ja auch nur gucken, ob jemand was geschreibselt hat.

  11. Und, schon rausgefunden?

  12. Wie Frau Pudel, immer nicht erraten? Na das ist aber der Intelligenz eines gewichtelten Pudels nicht würdig … ,-)

  13. ach ich dachte, wenn ihr mich alle schon so darauf hinweist, dass es eben der oberwichtel sei. oder hab ich da was falsch verstanden? pudel derzeit etwas schwer von kapé.

  14. Also wirklich! Frau Pudel!
    Den Namen Ihres Wichtes müssen Sie allerdings schon noch ermittlen! Kleiner Tip: das Gute liegt so nah…

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