Monatsarchiv: November 2007

die schönheiten des tages

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heute erwartete mich im deu sem dieses wunderbare geschenk von sista. ein miniherrnhuter weihnachtsstern. die grossen hingen schon immer bei den (gross)eltern pudel rum. jetzt hat der pudel einen eigenen. nur zum leuchten hab ich ihn noch nicht gebracht.

und dann ist heute cousin pudel papa geworden. wie nennt man eigentlich die verwandschaftliche beziehung, die ich zu diesem kleinen neuen erdenbürger habe? keine ahnung.

ergo, im grossen und ganzen trotz liz in den letzten zügen (heute vor einem jahr hat es begonnen…) ein schöner tag.

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grmpf…

der wurm steckt drin. der muss sich schon ganz weit reingewuselt haben, anders kann ich mir das nicht erklären. heute abend wäre dieses stück auf dem programm gestanden, doch bereits zum zweiten mal musste unserer studentengruppe kurzfristig abgesagt werden, weil die vorstellung überbucht wurde und unsere tickets weiterverkauft wurden. wenn das so weitergeht nehm ich das im fall persönlich!

heute pudelt es gar schaurig

beim lernen bin ich über diesen wunderbaren satz gestolpert:

„Im Stück wird die Titelzeile stets von der Synthie-Fanfare aus dem Lied Final Countdown der schwedischen Gruppe Europe (Assoziation: fett, kommerzeill, grauenhaft, strohdumm) konterkariert, was in der Tat einen überaus komischen Effekt produziert (Pudelclub meets Pudelrock).“  (Bassler, Moritz (2002): Der deutsche Pop-Roman, Die neuen Archivisten. München. S. 133. Hervorhebung Pudel)

So kann auch die mühsamste Lizlernerei wieder zum absoluten Spass werden.

typisch schweiz, die zweite

nein, mir ist nicht schon wieder so etwas passiert, nur kam mir in dem zusammenhang eine uralte geschichte wieder in den sinn, die papa pudel gerne immer wieder erzählt.

wie auch schon erwähnt, verlebte euer aller pudel seine ersten lebensjahre im südlichen afrika. als sich dann die eltern pudel entschieden wieder in die kalte schweiz zurück zu ziehen (und dies auch getan hatten), waren pudel und papa pudel eines tages bei grossmami und grosspapi pudel zu besuch. auf dem heimweg mussten wir auf die tram warten. um das kleine kind (pudel war damals drei jahre alt) zu unterhalten, spielten wir das allzeit beliebte spiel „automarken-erkennen“. ja ja, damals war der pudel ein richtiger autofreak und kannte jedes modell, das in den frühen 80ern auf den strassen rumbrauste.* (heute kann ich knapp einen käfer von einem mercedes unterscheiden…) wir sassen also da, papa pudel fragte und pudel benannte die vorbeifahrenden autos. ein idyllisches bild, bis sich ein älterer gutbürgerlicher herr in die szene einmischen musste. er meinte nur abfällig: „kenne si ihrem kind nit eppis wärtvollers bybringe?“ da wusste papa pudel, dass er wieder in der schweiz angekommen war.

*dazu noch die kleine anekdote: mit der playgroup in südafrika besuchte der pudel den lion park in der nähe von johannesburg. als mich die eltern am abend über den besuch ausfragten, erzählte ich nur vom blauen mazda, mit dem wir rumgefahren sind. kein wort über irgendwelche löwen. hat mich wohl überhaupt nicht interessiert. ein, zwei tage später hab ich noch von der ice cream erzählt, die wir bekommen haben.

typisch schweiz…

heute früh sitz ich noch halb verschlafen in der tram. um passendes kleingeld für den fahrschein zu haben, hatte ich mir beimi bäcker ein schoggiweggli gekauft. ich sass nun also da, biss genüsslich in das süsse gebäck, als eine quakende stimme aus dem hintergrund meinte: „es isch im fall vrbote im drämmli z’ässe!“ ein übereifriger mitbürger störte sich am papiertütengeraschel. mein gott, wenn die sonst keine probleme haben.

happy thanksgiving

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(via)
den brauch, das erntedankfest zu feiern, hab ich während meines autauschjahres kennen- und liebengelernt. da meine eltern zu der zeit auch eine austauschschülerin aus den usa bei sich einquartiert hatten, wurden sie auch von dem schönen brauch angefixt. nun huldigen wir seit über zehn jahren zusammen mit einer schweiz-amerikanischen familie dank. heute ist zwar der offizielle termin, geschlemmt wird dann aber samstag.

euch allen, ein schönes thanksgiving.

öpdeit

jetzt sind ja wiederein paar tage seit der prüfung vergangen und ich bereite mich jetzt auf die letzten (die mündlichen) prüfungen vor. noch ein letztes mal tief luft holen und fertig ist der ganze mist.

heute hat sich der herr mitbewohner auch mal wieder gezeigt. der hat im letzten monat ohne übertreibung micht mehr als einmal in seinem zimmer übernachtet. nun denn, dann wird halt die wohnung wie früher nur von mir bewohnt, ausser dass ich ein zimmer weniger zur verfügung habe.

jetzt muss ich mich wohlgenährt erneut über ein buch lehnen. wie oben schon erwähnt, rufen die prüfungen.

p.s. in der stadt ist das weihnachtsfieber ausgebrochen. alles, aber auch wirklich alles, ist mit glizernden lichtern geschmückt. sogar das baugerüst um den einen münsterturm  blinkt jetzt idyllisch vor sich hin. so lange keine blöden nikoläuse raufklettern, muss, man ja schon fast dankbar sein.