Monatsarchiv: Juni 2007

schlümpfe mit flügeln oder so

schlumpf
(via)

am tag meiner geburt war in deutschland vader abraham & die schlümpfe mit dem „lied der schlümpfe“ auf platz eins der hitparade. viel schlimmer geht es defintiv nicht. wahrscheinlich bin ich jetzt fürs leben geschädigt. aber die schlümpfe scheinen irgendwie flügel gekriegt zu haben, denn wenigstens war es in der schweiz ein bisschen besser. da waren die wings mit“mull of kintyre“ an der spitzenposition. auch in meinem geburtsland südafrika waren die wings an der spitze zum zeitpunkt meines ersten schreis. irgendwie haben die schweiz und südafrika doch etwas gemeinsam… jedenfalls scheinen im april 1978 fliegende schlümpfe mit flügeln und dudelsäcken in gewesen zu sein.

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weekend revisited

mit alkohol im blut lässt es sich unbekümmert französisch reden. oft manmal muss man einfach hände und füsse zur hilfe nehmen.

plötzlich heiraten alle um einen rum oder werden eltern. auch diejenigen, von denen man es überhaupt nicht erwartet.

„she has the best right hand in london!“

weil ja so viele heiraten, gibt es natürlich auch viele polterabende. einer schlimmer als der andere. ich mach es definitiv meinen eltern nach und heirate – so denn ich denn heirate – heimlich. ich brauch mich nicht derart zum affen machen lassen.

brunchen auf dem sonnenüberfluteten balkon mit wunderbaren menschen macht spass. aich die buvette lädt zum fröhlichen verweilen. und wenn man sich dann aufs fahrrad schwingt und die eine berlineske ecke von basel ansteuert ist das leben perfekt. mit currywurst und beck’s fühlt man sich definitiv in die deutsche hauptstadt versetzt. die hawaisonnenschirme mit den rosa fransen verleiten zu absourden fotografien.

grillen bei mama und papa pudel ist immer gut. anschliessend kirschstängeli aussaugen und velopelerienenmodenschau. heimbrausen durch die freie strasse. herrlich.

wenn einem fast ein wunsch erfüllt wird

gestern auf dem weg dahin, war ich noch schnell geld holen auf der grossen bank mit den drei buchstaben. weil alle geldautomaten besetzt waren, wartete ich brav auf den nächst-freiwerdenden. nach ein paar minuten konnte ich tatsächlich einen der apparte bedienen, die sowohl für die einzahlung als auch für das abheben bestimmt sind. während ich wartete, bis ich die karte einschieben konnte – der automat rechnete noch fröhlich vor sich hin – schaute ich mich ein wenig um. ist ja spannend so ein raum. was findet man nich alles so in der automatenzone einer grossen schweizer bank. mein blick fiel auf meinen nachbarn und konnte sich auch nicht mehr von ihm wenden. dessen einzahl/abhebautomat ratterte fröhlich vor sich hin. der typ hatte wohl gerade die maschine mit einem grossen bündel geldscheine gefüttert. der blick senkt sich ein bisschen und bleibt bei einem weiteren geldbündel hängen. der typ hatte ohne übertreibung einen bündel von etwa zehn centimeter dicke vor sich auf der ablage liegen. zu unterst waren sicher zehn bis zwanzig tausendfrankenscheine. ich glaub, ich hab noch nie soviel geld auf einem haufen gesehen.
man steht dann so da, hebt seine mikrigen hundert franken ab, die man noch fünf minuten zuvor als eine eigentlich zu grosse abzuhebende summe gesehen hat, linst rüber zum bündeltyp und im kopf fängt es sich an zu drehen. „soll ich den typ kurz anstossen und schnell ein bisschen vom bündel weggrabschen?“, „soll ich mal pustenderweise eine kleine windböhe produzieren, so dass alle scheine durch den vorraum der bank wirbeln?“, „soll ich den aus film und fernsehen bekannte trick von wegen, schau mal ein fliegender elefant, anwenden?“
schlussendlich ging ich unverrichteter dinge aus der bank mit lediglich hundert franken in der tasche.

wenn man

mit ihr den abend bei ihm damit beginnt und dann per fahrrad quer durch die stadt zum pizzaessen radelt um dann später sie noch hier zu treffen, kann das sehr lustig enden. es war auf alle fälle sehr schön mal wieder ein gesicht zu einem blog hinzuzufügen. leider konnte er nicht kommen, aber es war hoffentlich nicht der letzte bloggingfriday in basel.

schreibtischoberfläche

hab bei ihm ein schönes stöckchen gesehen, dass ich jetzt einfach mal so aufnehme. es ist doch immer interessant, wie die schreibtischoberfläche anderer leute aussieht. sind sie windowsianer, macianer oder gar linuxianer? was für ein bild prangt da? ist der schreibtisch vollgemüllt? wie bei mir bis vor kurzem. mit der abgabe der lizarbeit, hab ich aber all die rumfliegenden dateien in den liz-ordner verschieben können. alles sehr spannend. also, lieber herr nasobem, liebe frau chnübler und lieber herr stonenick zeigt mal wie es bei euch so aussieht.
hier der meinige schreibtisch:

pudels-schreibtisch

zeigt her eure schuh

nachdem er und er und sie so schön ihre schuhe vorgewiesen haben, tu ich es ihnen gleich. aus bequemlichkeitsgründen trag ich meist turnschuhe. und da hab ich dann immer ein lieblingspaar, das getragen wird bis es auseinanderfällt. derzeit sind es diese schönen tiger, die ich in berlin im eisdieler einiges billiger gekriegt hab:

tiger

in der sommerzeit müssen es dann aber schon flipflops sein. und da bin ich ganz wählerisch was für welche es sein müssen. ich trage nur die schönen brasilianischen havaianas.

havaianas

ich glaub das derzeitige paar hab ich mir in new york gekauft. würde jetzt aber nicht mein ganzes geld darauf verwetten.

und was tragt ihr so?

weil es so schön ist

poste ich mal wieder ein video, das an kinderzeiten erinnert. bin hier darüber gestolpert und hab entzückt aufgejuchzt. ja, das waren noch zeiten. enjoy!