woran man merkt

rolex
(via)

dass es wieder zeit für die uhren- und schmuckmesse ist:

  • fremdländisch aussehende menschen laufen mit mit schokolade vollgestopften tüten durch die stadt.
  • fremdländisch aussehende menschen knipsen jegliche (mehr oder weniger) sehenswürdigkeit ab. (sie haben auch mit schokolade und uhrenprospekte vollgestopfte papiertüten)
  • beim thai um die ecke wird man plötzlich auf englisch angesprochen.
  • vor der mitte ist der rote teppisch ausgerollt (über den ich natürlich stolziere; nur wo bleiben meine fans?)
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6 Antworten zu “woran man merkt

  1. rogerrabbit (anonym)

    dass ich mein Hotel für nächste Woche in Genf nicht in Genf buchen konnte, sondern zur Übernachtung nach Frankreich ausweichen musste.

  2. des pudels kern (anonym)

    REPLY:
    stimmt. meine eltern nehmen auch leute bei sich auf, die wegen der messe kein hotelzimmer gekriegt haben.

  3. filomenal (anonym)

    REPLY:
    ein mitbewohner von mir verdient sich so gerade eine goldene nase. muss man sich echt überlegen für nächstes jahr.

  4. des pudels kern (anonym)

    REPLY:
    ich habs mir auch schon oft überlegt und dann wieder verworfen. dass es dieses jahr (mit gerade eingezogenem mitbewohner und lizplackerei) nicht geht ist ja klar, aber vielleicht mach ich das echt mal, wenn ich das geld ganz dringend brauch. und wann ist das schon nicht. ;-)

  5. Stonenick (anonym)

    Wollen sie einfach politisch korrekt sein oder warum schreiben sie nicht einfach „chinesen“ und „japaner“…is doch wahr…

    ich hab übrigens mal bed & breakfast angeboten und hatte ne horde inder eine woche in der bude! das war tough! und alle haben sich schlussendlich beschwert…inklusive meiner damaligen freundin!
    aber reichlich kohle gabs dafür!!!

  6. des pudels kern (anonym)

    REPLY:
    fremdländisch beinhaltet eben mehr als nur japsen und chinesen. die meisten die ich gesehen hab waren eher indisch oder sonst was. fremdländisch soll als synekdoche stehen, die alles unter sich vereint, was so an der messe rumlatscht.

    und punkto pc schlagen, ach, zwei herzen in meiner brust. einerseits kann mich nix mehr auf die palme bringen als übertriebene political correctness. da muss doch echt ein gesunder menschenverstand gefragt sein. andererseits aber, hab ich mich im rahmen meines tollen studiums mit dem phänomen des orientalisms auseinandergesetzt, das beschreibt, dass – im konkreten fall von edward said – der nahe osten (was aber durch „das fremde“ ersetzt werden kann) traditionell als weniger wert beschrieben wurde und wird. da gibt es ganze techniken, die (unbewusst) angewendet werden. höchst spannend und zuweil durchaus erschreckend.

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