Monatsarchiv: März 2007

des pudels abschied vom einpersonenhaushalt

elvis
(via)

da heute mein mitbewohner einzieht, hat es gestern abend einen richtig schönen frauenfilmabend gegeben. börger und fritten schmatzend sassen wir vor dem fernseher und haben uns diesen wunderbaren film* mit diesem wunderbaren schauspieler reingezogen.
schön wars. ein toller film, mit toller musik und super amiessen. er hat ja noch die inspiration zum nachtisch gegeben. da gab es nämlich, peanutbutter-banana-toast. lecker.

*dammi, da hab ich doch echt gerade entdeckt, dass die nen wettbewerb hatten, wo sie requisiten aus dem film verschenkt haben. und was wärs gewesen? genau: keramikpudel! dummerweise ist der wettbewerb schon lange abgelaufen. (ok, ich hätte eh nicht teilnehmen können, weil man da nur als ami hätte gewinnen können) der pudel will auch nen keramikpudel!

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ein historisches bilderrätsel

heute mal was für findige rätselfüchse, die sich in der geschichte auskennen (ist aber nicht notwendig für die lösung des rätsels).

der alte fritz, der ja wie man weiss, an den künsten interessiert war, schrieb voltaire einen brief, der nur aus einem rätsel bestand. und zwar folgendes:

fritz

darauf schickte ihm voltaire einen brief zurück. seine antwort:

voltaire

na, wer weiss es?

säuselnd in die nacht hinein

weils so schön ist, hier ein bisserl musik von nem guten freund.

der pudel wünscht geruhsamen schlaf.

säuselnd in die nacht hinein

weils so schön ist, hier ein bisserl musik von nem guten freund.

der pudel wünscht geruhsamen schlaf.

ein nölbeitrag

regen
(via)

so gemein, wenn man mal besuch aus berlin hat, pisst es die ganze zeit. der flohmarkt am samstag war dermassen spärlich besetzt, dass man in einer viertelstunde alle stände gesehen hatte. die armen berliner waren aber tapfer und haben sich die volle baseldrönung gegeben. inklusive besuch beim beyeler, im münster und natürlich zweifacher theaterbesuch.

sonne
(via)

und kaum sind die beiden wieder in den zug gestiegen, zeigt sich der frühling von seiner besten seite. so gemein. hat da jemand was gegen besuch aus dem nordosten? will da jemand dem pudel seine gäste vergraulen?

ein idiotikon stöckchen

ne ne, das hat nix mit idiotie zu tun, sondern mit dem idiotikon.

leuchtkind hat mich darauf gebracht, dass es doch lustig wäre das schweizer liedgut in all seinen varietäten zu betrachten. also starte ich mal mit dem naheliegensten lied.

es schneielet, es beielet, es goot e kiele wind. und d maitli lege d händsche a und d buebe laufe gschwind.*

mit dem lied, das auch wirklich jeder kennt, soll es weiter gehen:

alli mini äntli schwimme uff em see, schwimme uf em see, köpfli tiens ins wasser, schwänzli in di hö.

und wenn dann am 6. dezember der niggi näggi zu den lieben kindern kommt, rezitieren diese brav ein verslein, um nicht im sack in den schwarzwald** abgeschleppt zu werden.

santi niggi näggi, hinderem ofe stägg y, gimr nuss und bire, denn kumm y widr fire.

ich schicke das stöckchen nach zürich an das leuchtkind, das mich ja auf die idee gebracht hat und an die in basel lebende vertreterin der berner minorität filomenal.

p.s. wenn jemand noch andere spannende liedtexte untersucht wissen will, soll er sich ungeniert dazu äussern.

*es sei darauf hingewiesen, dass meine transkribierung sicherlich nicht von rudolf suter abgesegnet würde.
**spannend in diesem zusammenhang ist auch die frage, woher der niggi näggi in den verschiedenen (sprach)regionen kommt.

es schneielet

pudel-im-schnee
(via)

es beielet, es goot e kiele wind. und d meitli lege d händsche a und buebe laufe gschwind.

wenn man tagein und tagaus am computer sitzt, können schon ein paar schneeflöckchen eine riese freude machen. wobei es schon komisch ist. letzten samstag sassen wir um mitternacht noch draussen – ok, es war schon ein bisschen kalt – und jetzt ist die pausenzigi eine ganze schlotterpartie.

nun denn, ich wünsche viel spass beim schneemännerbauen, schneeballschlachten und schlitteln.