Monatsarchiv: November 2006

selbstreferenzialität

tatort
es ist schon lustig, wenn die kommissare im tatort die tatortmelodie als klingelton haben.

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wish you a poodle

whish-you-a-poodle1

irgendwie entkommt dem weihnachtsgedöns nicht wirklich. aber man sollte schon die richtigen prioritäten haben.

fliegen

hier geht es nicht um fliegen, sondern ums fliegen. so oft träume ich davon durch die strassen zu fliegen, als ob das eine selbstverständlichkeit wäre. natürlich haben wir alles schon davon gehört, dass uns da unser hirn einen trick spielt und dass dieses schwerelose gefühl durch die nicht belasteten fusssohlen hervorgerufen wird. aber darum geht es mir in diesem zusammenhang nicht. nein, es tät mich interessieren, was für die techniken die schlafflieger anwenden um durch die luft zu fliegen.
in meinem fall fliege ich weniger, als dass ich durch die luft schwimme. ja, im (sch)lummerland bring ich es fertig nur durch gezielte brustschwimmbewegungen die luft zu durchpflügen. ich fliege dann oft fünf meter über dem boden, tauch auch mal etwas ab, aber der flug ist doch immer zielgerichtet.
wie fliegt ihr? tät mich interessieren.

für frau filomenal

sie gehört jetzt auch zur gemeinde.

mal wieder

der morgendliche kaffee in der mitte tut gut. sich mit der besten aller basler zeitungen über das weltgeschehen informieren, dazu lecker heissgetränk und graziellagipfeli. und seit ewigkeiten herrn m. wieder angetroffen. (auf gewisse dinge ist einfach immer verlass.) jetzt weiss ich auch warum er in der letzten zeit durch abwesenheit glänzte. nein, er hat keinen job gefunden, wie ich schon für ihn gehofft hatte, nein er musste dem vaterland dienen. ach was bin ich froh, dass dieser kelch an mir vorbeigezogen ist. austausch der derzeitigen lebenssituation. alles gut und darauf noch ne latte.

csi basel

nachdem die geschichte hier schon angedeutet wurde, muss ich die doch noch im richtigen rahmen erzählen.

als es letzten sommer doch ein mal ein paar tage recht heiss war, kam mich meine schwester besuchen. die ersten worte, die sie an mich richtete waren: „du sag mal, lebt dein nachbar noch?“ tatsächlich hatte ich den sonst so laut aufgedrehten fernseher schon lange nicht mehr gehört und auch hatte ich ihn – also den nachbarn – seit ewigkeiten nicht mehr getroffen. ein zusätzliches indiz waren die vielen fliegen, die den weg aus seiner wohnung heraus ins treppenhaus gefunden hatten. verständlicherweise war es mir nun nicht mehr so wohl in meiner haut. aber einfach die polizei holen wollten wir dann doch auch nicht. wäre ja etwas peinlich, wenn der nachbar quietschfiedel die türe öffnete. also entschieden wir uns forensisch tätig zu sein. die türmatte wurde ausgerichtet, eine zigarettenverpackungsklebstreifen diente als siegel an der tür.
die tage gingen ins land, der verdacht war noch nicht gänzlich aus der welt geschafft, dann plötzlich hör ich es klappern und p., der nachbar, tritt aus seiner wohnung. ich war ganz schön erleichtert. doch was tut er, statt mich herzlich zu begrüssen, ranzt er mich an, dass er mich ja noch nie in diesem haus gesehen hätte (was natürlich nicht stimmte). ich war dennoch nur froh, dass ich nicht über einer verwesenden leiche hauste. die fliegen im hausflur erklärte ich mir durch seine altersbedingte siffige art. die hitze wird wohl die beschleunigte vermehrung bedingt haben.
wochen später erzählte mir eine weitere nachbarin, dass des nachbars frau tatsächlich gestorben war. unsere vermutung war also schon irgendwie wahr. auch wenn natürlich keine verwesenden leichen herumlagen.

irgendwie hab ich es geahnt


You Belong in London


You belong in London, but you belong in many cities… Hong Kong, San Francisco, Sidney. You fit in almost anywhere.
And London is diverse and international enough to satisfy many of your tastes. From curry to Shakespeare, London (almost) has it all!

What European City Do You Belong In?

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