
Es ist immer wieder schön, wen Google auf seine Startseite schmeisst. Asterix und vorallem Obelix gehören definitiv zu meinen Kindheitshelden und haben diese Würdigung mehr als verdient.

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Kategorien: schönes
Herr Ananans hat zu seiner Bachelorparty eingeladen. Zwar hat er „nur“ den akademischen Grad erlangt, aber das kann Frau Pudel nicht davon abhalten, dem werten Herrn eine schöne Junggesellenabschiedsüberraschung zu kredenzen. Denn was gehört zu einem richtigen Polterabend (neudeutsch eben Bachelorparty)? Genau, eine Stripperin, die aus der Torte springt. Da sich der werte Herr wohl über ein weibliches Wesen weniger gefreut hätte, musste ein Männlein her, aber das ist eine andere Geschichte.
Nun, wie geht man vor? Einen richtigen Stripper zu engagieren, wäre doof, zu teuer und Herrn Anananas nicht würdig gewesen. Man suche sich also eine Alternative. Nachdem der Ausflug ins neue Einkaufscenter nicht wahnsinnig erfolgreich war (sexy Actionfiguren sucht man da vergeblich), war dann bald mal die Idee geboren einen Stripperschlumpf aus der Torte springen zu lassen. (Ich hab dann später noch den Surferboyken gefunden, der preislich und ästhetisch gar nicht schlecht gewesen wäre, aber der hat dann nicht mit der Technik harmoniert, und eigentlich ist doch so ein Schlumpf eh viel sympatischer.)
Spring, Dicker, Spring!
Hier nun die Schritt für Schritt Anleitung des Baus einer Stripper-aus-der-Torte-spring-Torte:
Man nehme:

Als erstes vermenge man den Teig für die zwei Kuchen. Achtung: für den oberen Kuchen braucht man extrem wenig Teig! Wenn der Kuchenteig fertig ist, füllt man den Teig in eine eingefettete Springform, in deren Mitte man eine mit Packpapier umwickelte Konservendose platziert hat.

Nun rein in den Ofen mit den Teilen!

Während die Kuchen am backen sind, hat man jetzt genügend Zeit für die anstehenden Bastelarbeiten. Als erstes öffnet man die Tischbombe, nimmt den ganzen Ramsch raus. Dann kürze man das Messingrohr auf etwa 15 cm. Die Länge kommt natürlich auf den Durchmesser der Springform an.

Man verlängere die Zündschnur der Tischbombe.

Man stülpe das Messingrohr über die Zündschnur und verklebe das ganze so mit Isolierband, dass keine Feuchtigkeit des Kuchens an die Zündschnur gelangen kann.

Inzwischen müssten die Kuchen fertig gebacken sein. Während diese auskühlen, kann man schon in etwa abschätzen, wie hoch die Tischbombe schlussendlich sein soll. Man kürze sie dementsprechend.

Anschliessend wird die Tischbombe in Alufolie eingepackt, damit die Tischbombe nicht die Feuchtigkeit des Kuchens aufnimmt.

Nun können die einzelnen Teile auf einer feuerfesten Unterlage zusammengesetzt werden.

Nun beginnt der lustige Teil. Es darf mit Schokolade geschmiert werden. Der ganze Kuchen inklusive Tischbombe wird glasiert. Achtung: den Deckel der Tischbombe separat glasieren, damit er nicht festklebt und später beim Zünden der Bombe nicht loskommt.

Man bestücke den Kuchen mit Smarties, Liebesperlen und allerlei. Es darf ruhig viel sein.

Jetzt noch die Schokolade hart werden lassen und fertig ist die Torte!

Herzlichen Dank an meg, der mit mir die Torte gebaut hat und natürlich an den Handyman Nasobem, der mit seinem technischen Fachwissen eine grosse Hilfe war.
Gestern Abend nach lecker Kochen im Hause Pudel bin ich noch auf einen kleinen Sprung in die Hausbar gegangen, wo ich Frau Chnübli und Herrn Anananas getroffen habe. Die beiden kamen gerade von einer Lesung im Nasobem. Um so erstaunter war ich, als ich heute Nachmittag Frau Chnübli erneut über den Weg lief. Plötzlich sprang sie mich in der Spielwarenabteilung eines grossen Kaufhauses an:

Ich war schon ziemlich baff. Als mir Chnübli dann von ihren Männerproblemen erzählte, wusste ich, dass alles in Ordnung war. Sie konnte sich nämlich nicht entscheiden, welcher der Kerle es denn nun sein sollte.
Der Sunnysurferboy?

Der Märchenprinz?

Oder doch lieber der Mann fürs Leben?

Ich hab ihr geraten alle drei zu nehmen. Sie ist zufrieden ihres Weges gegangen. Chnübli hat mich gefreut, bei deiner Entscheidungsfindung behilflich gewesen zu sein.
Kategorien: schönes

Bin gerade über dieses faszinierende Exponat gestolpert. Als ich 1999 in New York war, lief da gerade ein Ausstellung über skandalöse Kunst (kann mich leider nicht mehr an den genauen Titel erinnern), wo dieser Kopf auch ausgestellt war. Da mussten wir natürlich hin, da das ziemlich grosse Wellen schlug. Da waren ja schliesslich auch gescheibelte Kühe und Haie ausgestellt. Wir wurden sogar für irgendeinen amerikanischen Fernsehsender interviewt. Alles sehr spannend.
Das waren eh Hammerferien. Zwei Wochen New York; gewohnt haben wir ausserhalb in einer herrschaftlichen Villa und sind jeden Tag in die Metropole gependelt. Einmal bin ich nach dem Feiern, fast in der Bronx sturzbesoffen verloren gegangen und gesehen haben wir unendlich viel. Nur auf den Twin Towers waren wir nicht. Das haben wir uns für den nächsten Besuch aufbewahrt…
Kategorien: ferien · nostalgie · pudel on the road
Ich bin heute mal wieder meiner absoluten Orientierungslosigkeit bewusst geworden. Ich hätte ohne Sistas Zutun, das neue Zentrum des Einkaufswahnsinns an einer völlig falschen Stelle in der Stadt gesucht. Zum Glück war sie dabei. Ich hätte schon blöd geguckt, wenn ich keine Menschenmassen und kein Verkehrchaos vorgefunden hätte.
Kategorien: alltäglichkeiten · basel · erkenntnis · skurillitäten