gestern auf dem weg dahin, war ich noch schnell geld holen auf der grossen bank mit den drei buchstaben. weil alle geldautomaten besetzt waren, wartete ich brav auf den nächst-freiwerdenden. nach ein paar minuten konnte ich tatsächlich einen der apparte bedienen, die sowohl für die einzahlung als auch für das abheben bestimmt sind. während ich wartete, bis ich die karte einschieben konnte – der automat rechnete noch fröhlich vor sich hin – schaute ich mich ein wenig um. ist ja spannend so ein raum. was findet man nich alles so in der automatenzone einer grossen schweizer bank. mein blick fiel auf meinen nachbarn und konnte sich auch nicht mehr von ihm wenden. dessen einzahl/abhebautomat ratterte fröhlich vor sich hin. der typ hatte wohl gerade die maschine mit einem grossen bündel geldscheine gefüttert. der blick senkt sich ein bisschen und bleibt bei einem weiteren geldbündel hängen. der typ hatte ohne übertreibung einen bündel von etwa zehn centimeter dicke vor sich auf der ablage liegen. zu unterst waren sicher zehn bis zwanzig tausendfrankenscheine. ich glaub, ich hab noch nie soviel geld auf einem haufen gesehen.
man steht dann so da, hebt seine mikrigen hundert franken ab, die man noch fünf minuten zuvor als eine eigentlich zu grosse abzuhebende summe gesehen hat, linst rüber zum bündeltyp und im kopf fängt es sich an zu drehen. „soll ich den typ kurz anstossen und schnell ein bisschen vom bündel weggrabschen?“, „soll ich mal pustenderweise eine kleine windböhe produzieren, so dass alle scheine durch den vorraum der bank wirbeln?“, „soll ich den aus film und fernsehen bekannte trick von wegen, schau mal ein fliegender elefant, anwenden?“
schlussendlich ging ich unverrichteter dinge aus der bank mit lediglich hundert franken in der tasche.
Kategorien: skurillitäten
heute muss man sich echt für die stadt am rhein schämen. erneut haben die lieben stimmbürger gegen ein inovatives projekt gestimmt und im gleichen atemzug die schönen trolleybusse abgeschafft. dass sogar die basler bevölkerung für die iv-revision ist, setzt dem ganzen noch die krone auf. was soll nur der ganze kleinbürgermief? seid doch mal mutig! so hätte der barfüsserplatz in bälde aussehen können, aber nein, man will ja keinen schattenwurf und der klotz ist ja auch viel zu teuer. pfff. ich wander aus!

(via)
Kategorien: basel · kacke
gestern nachdem ich mich defintiv für die lizprüfungen angemeldet habe, sulte ich mich erneut in der kunst. mit sista ging es per fahrrad an die scope.wir schlenderten durch die schöne halle auf dem nt-areal umgeben von zum teil richtiger cooler kunst:

nun denn, nachdem wir noch gemütlich ein bierchen auf der terrasse getrunken hatten, schwangen wir uns auf unsere räder, um zum geburtstagsumtrunk der tante r. zu fahren. auf halbem weg, auf der dreirosenbrücke, überraschte uns ein gewitter. man sah nichts mehr. tapfer strampelte euer aller pudel weiter richtung voltaplatz, der schon bei schönem wetter einen regelrechten irrgarten darstellt. irgendwie über fünf zebrastreifen hinweg konnte der platz überquert werden. sista war schon weit vorneweg und winkte mir aus einer telefonkabine zu. also radel abgestellt und die flucht in die kabine rein. da standen sie nun, die zwei pudel sisters. zwei begossene pudel. als dann der regen etwas nachliess, nahmen wir den rest des weges auf uns. bei der tante angekommen, schmiss ich mich in einen sexy trainingsanzug und bald war mir der ganze regen wurst.

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