des pudels kern

Beiträge vom November 2006

selbstreferenzialität

November 27, 2006 · 5 Kommentare

tatort
es ist schon lustig, wenn die kommissare im tatort die tatortmelodie als klingelton haben.

Kategorien: fun

wish you a poodle

November 23, 2006 · 9 Kommentare

whish-you-a-poodle1

irgendwie entkommt dem weihnachtsgedöns nicht wirklich. aber man sollte schon die richtigen prioritäten haben.

Kategorien: pudel

fliegen

November 22, 2006 · 5 Kommentare

hier geht es nicht um fliegen, sondern ums fliegen. so oft träume ich davon durch die strassen zu fliegen, als ob das eine selbstverständlichkeit wäre. natürlich haben wir alles schon davon gehört, dass uns da unser hirn einen trick spielt und dass dieses schwerelose gefühl durch die nicht belasteten fusssohlen hervorgerufen wird. aber darum geht es mir in diesem zusammenhang nicht. nein, es tät mich interessieren, was für die techniken die schlafflieger anwenden um durch die luft zu fliegen.
in meinem fall fliege ich weniger, als dass ich durch die luft schwimme. ja, im (sch)lummerland bring ich es fertig nur durch gezielte brustschwimmbewegungen die luft zu durchpflügen. ich fliege dann oft fünf meter über dem boden, tauch auch mal etwas ab, aber der flug ist doch immer zielgerichtet.
wie fliegt ihr? tät mich interessieren.

Kategorien: fun

für frau filomenal

November 21, 2006 · 2 Kommentare

sie gehört jetzt auch zur gemeinde.

Kategorien: öpfeli

mal wieder

November 21, 2006 · 5 Kommentare

der morgendliche kaffee in der mitte tut gut. sich mit der besten aller basler zeitungen über das weltgeschehen informieren, dazu lecker heissgetränk und graziellagipfeli. und seit ewigkeiten herrn m. wieder angetroffen. (auf gewisse dinge ist einfach immer verlass.) jetzt weiss ich auch warum er in der letzten zeit durch abwesenheit glänzte. nein, er hat keinen job gefunden, wie ich schon für ihn gehofft hatte, nein er musste dem vaterland dienen. ach was bin ich froh, dass dieser kelch an mir vorbeigezogen ist. austausch der derzeitigen lebenssituation. alles gut und darauf noch ne latte.

Kategorien: alltäglichkeiten

csi basel

November 20, 2006 · 8 Kommentare

nachdem die geschichte hier schon angedeutet wurde, muss ich die doch noch im richtigen rahmen erzählen.

als es letzten sommer doch ein mal ein paar tage recht heiss war, kam mich meine schwester besuchen. die ersten worte, die sie an mich richtete waren: „du sag mal, lebt dein nachbar noch?“ tatsächlich hatte ich den sonst so laut aufgedrehten fernseher schon lange nicht mehr gehört und auch hatte ich ihn – also den nachbarn – seit ewigkeiten nicht mehr getroffen. ein zusätzliches indiz waren die vielen fliegen, die den weg aus seiner wohnung heraus ins treppenhaus gefunden hatten. verständlicherweise war es mir nun nicht mehr so wohl in meiner haut. aber einfach die polizei holen wollten wir dann doch auch nicht. wäre ja etwas peinlich, wenn der nachbar quietschfiedel die türe öffnete. also entschieden wir uns forensisch tätig zu sein. die türmatte wurde ausgerichtet, eine zigarettenverpackungsklebstreifen diente als siegel an der tür.
die tage gingen ins land, der verdacht war noch nicht gänzlich aus der welt geschafft, dann plötzlich hör ich es klappern und p., der nachbar, tritt aus seiner wohnung. ich war ganz schön erleichtert. doch was tut er, statt mich herzlich zu begrüssen, ranzt er mich an, dass er mich ja noch nie in diesem haus gesehen hätte (was natürlich nicht stimmte). ich war dennoch nur froh, dass ich nicht über einer verwesenden leiche hauste. die fliegen im hausflur erklärte ich mir durch seine altersbedingte siffige art. die hitze wird wohl die beschleunigte vermehrung bedingt haben.
wochen später erzählte mir eine weitere nachbarin, dass des nachbars frau tatsächlich gestorben war. unsere vermutung war also schon irgendwie wahr. auch wenn natürlich keine verwesenden leichen herumlagen.

Kategorien: skurillitäten

irgendwie hab ich es geahnt

November 20, 2006 · 2 Kommentare


You Belong in London


You belong in London, but you belong in many cities… Hong Kong, San Francisco, Sidney. You fit in almost anywhere.
And London is diverse and international enough to satisfy many of your tastes. From curry to Shakespeare, London (almost) has it all!

What European City Do You Belong In?

via

Kategorien: Nicht kategorisiert

the man in black from the poodle in black

November 17, 2006 · Kommentar schreiben

Kategorien: Nicht kategorisiert

tiefsinnig

November 17, 2006 · 1 Kommentar

heute mal aus dem nähkästchen geplaudert. was ist kulur? bei google nachgeschlagen, werden 325′000′000 treffer angezeigt. auch wikipedia macht es sich nicht einfach damit, den begriff zu definieren. da stellt dich doch die frage, ob so etwas abstraktes wie kultur überhaupt definierbar ist, obwohl wir ihn tagtäglich in aller selbstverständlichkeit verwenden.
gibt es die unterscheidung zwischen natur und kultur? wenn ja, wo fängt die kultur an und wo hört die natur auf?
ja, das sind fragen mit denen ich mich heute im rahmen des seminars „sprachgeschichte als mentalitäts- und kulturgeschichte“ auseinandergesetzt habe. schon tiefsinnig, mein alltag, oder?

Kategorien: Nicht kategorisiert

auch ich korrespondiere in/aus der mitte

November 14, 2006 · 3 Kommentare

nachdem herr nasobem es vorgemacht hat, muss es ihm gleich tun. schnoddrige mitzwanziger sitzen über ihrer latte, versuchen sich und die welt zu erklären, während ich hier die weiten des netzes erkunde.
man hatte es mir schon vor langer zeit zugetragen, dass man mit dem rechner auch telefonieren kann. „man muss nicht jeden neumodischen furz mitmachen“, hab ich mir gesagt, bis mich sista angestachelt hat jetzt doch endlich mal skype auszuprobieren. also, hab ich mir die software runtergeladen und fange an in meinen computer zu reden. und, oh wunder, es funktioniert sogar. plötzlich hört man die ferne stimme über kopfhörer und ist sich näher als noch augenblicke zuvor. da kann man sich ja auch noch nette smileys zuschicken. und das ganz kostenlos. irgendwie schon komisch.
nachdem cih mir schon immer bescheuert vorkam, hier mit meinem computer zu sitzen, ist die steigerung wohl definitiv, einsam mit seinem computer zu reden. der eine oder andere komische blick wurde mir auch zugeworfen. nun denn, andere telefonieren mit der freisprechanlage ihrers mobiltelefons, ich rede mit meinem computer.

Kategorien: basel