Mann hab ich mich gestern alt gefühlt, als ich das am Radio gehört hab. Diese Jungs wurden gerade mal geboren, als das Lied die Hitparade stürmte.
Des Pudels Alter
November 19, 2009 · 2 Kommentare
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Des Pudels DDR
November 10, 2009 · 2 Kommentare
Etwas verspätet, aber trotzdem von Herzen.
Im Sommer 1988 fuhr Familie Pudel hinter den eisernen Vorhang. Die kindlichen Erinnerungen kamen zum Jubiläum des Mauerfalls wieder hoch. Wie wir an der Grenze gefilzt wurden, wie Sista in ihrer Naivität die „eiserne Wand“ suchte, wie ich vor Angst zitterte, als ich merkte, dass ich fünf Franken über die Grenze schmuggelte, wie wir von den VoPos rausgewunken wurden, ob wir denn auch ein gültiges Visum hätten, wie die kleine Cousine jedes Wasserloch für die Ostsee hielt, wie wir die Esel bei der Wartburg streichelten, wie wir Luthers Tintenfleck suchten, wie ich verwundert war, dass die Ostverwandschaft keinen Farbfilm kaufen konnte, wie wir in Thüringen Club Cola tranken, die zwar wunderbar schäumte aber nicht wie Cola schmeckte, wie ich keine der mitgebrachten Bananen essen durfte, wie ich mich wunderte, dass der Cousin russisch in der Schule lernte und Beatles von alten Tonbändern hörte und schlussendlich wie wir ein gutes Jahr später vor dem Fernseher sassen und Sista das legendäre „dass ich das noch erleben darf“ über die Lippen kam.
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Lustwandeln des Nachts
November 6, 2009 · 2 Kommentare
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Des Googles Kern
November 4, 2009 · 1 Kommentar
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Google huldigt Helden
Oktober 29, 2009 · 1 Kommentar

Es ist immer wieder schön, wen Google auf seine Startseite schmeisst. Asterix und vorallem Obelix gehören definitiv zu meinen Kindheitshelden und haben diese Würdigung mehr als verdient.
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Wie man einen Stripper aus einer Torte springen lässt
Oktober 25, 2009 · 4 Kommentare
Herr Ananans hat zu seiner Bachelorparty eingeladen. Zwar hat er „nur“ den akademischen Grad erlangt, aber das kann Frau Pudel nicht davon abhalten, dem werten Herrn eine schöne Junggesellenabschiedsüberraschung zu kredenzen. Denn was gehört zu einem richtigen Polterabend (neudeutsch eben Bachelorparty)? Genau, eine Stripperin, die aus der Torte springt. Da sich der werte Herr wohl über ein weibliches Wesen weniger gefreut hätte, musste ein Männlein her, aber das ist eine andere Geschichte.
Nun, wie geht man vor? Einen richtigen Stripper zu engagieren, wäre doof, zu teuer und Herrn Anananas nicht würdig gewesen. Man suche sich also eine Alternative. Nachdem der Ausflug ins neue Einkaufscenter nicht wahnsinnig erfolgreich war (sexy Actionfiguren sucht man da vergeblich), war dann bald mal die Idee geboren einen Stripperschlumpf aus der Torte springen zu lassen. (Ich hab dann später noch den Surferboyken gefunden, der preislich und ästhetisch gar nicht schlecht gewesen wäre, aber der hat dann nicht mit der Technik harmoniert, und eigentlich ist doch so ein Schlumpf eh viel sympatischer.)
Spring, Dicker, Spring!
Hier nun die Schritt für Schritt Anleitung des Baus einer Stripper-aus-der-Torte-spring-Torte:
Man nehme:
- Backzutaten für zwei verschiedene Kuchen
- zwei unterschiedlich grosse Springformen
- zwei leere Konservendosen
- Packpapier
- Reichlich Schokoglasur
- Verzierkram (wie Smarties und Liebesperlen)
- eine Tischbombe
- einen Schlumpf und anderes lustiges Material, das man in die Bombe füllen will
- eine Zündschnur
- ein kurzes Messing- oder Kupferrohr
- Alufolie
- Isolierband
- Bindfaden

Als erstes vermenge man den Teig für die zwei Kuchen. Achtung: für den oberen Kuchen braucht man extrem wenig Teig! Wenn der Kuchenteig fertig ist, füllt man den Teig in eine eingefettete Springform, in deren Mitte man eine mit Packpapier umwickelte Konservendose platziert hat.

Nun rein in den Ofen mit den Teilen!

Während die Kuchen am backen sind, hat man jetzt genügend Zeit für die anstehenden Bastelarbeiten. Als erstes öffnet man die Tischbombe, nimmt den ganzen Ramsch raus. Dann kürze man das Messingrohr auf etwa 15 cm. Die Länge kommt natürlich auf den Durchmesser der Springform an.

Man verlängere die Zündschnur der Tischbombe.

Man stülpe das Messingrohr über die Zündschnur und verklebe das ganze so mit Isolierband, dass keine Feuchtigkeit des Kuchens an die Zündschnur gelangen kann.

Inzwischen müssten die Kuchen fertig gebacken sein. Während diese auskühlen, kann man schon in etwa abschätzen, wie hoch die Tischbombe schlussendlich sein soll. Man kürze sie dementsprechend.

Anschliessend wird die Tischbombe in Alufolie eingepackt, damit die Tischbombe nicht die Feuchtigkeit des Kuchens aufnimmt.

Nun können die einzelnen Teile auf einer feuerfesten Unterlage zusammengesetzt werden.

Nun beginnt der lustige Teil. Es darf mit Schokolade geschmiert werden. Der ganze Kuchen inklusive Tischbombe wird glasiert. Achtung: den Deckel der Tischbombe separat glasieren, damit er nicht festklebt und später beim Zünden der Bombe nicht loskommt.

Man bestücke den Kuchen mit Smarties, Liebesperlen und allerlei. Es darf ruhig viel sein.

Jetzt noch die Schokolade hart werden lassen und fertig ist die Torte!

Herzlichen Dank an meg, der mit mir die Torte gebaut hat und natürlich an den Handyman Nasobem, der mit seinem technischen Fachwissen eine grosse Hilfe war.
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Pudel meets Chnübli
Oktober 23, 2009 · 3 Kommentare
Gestern Abend nach lecker Kochen im Hause Pudel bin ich noch auf einen kleinen Sprung in die Hausbar gegangen, wo ich Frau Chnübli und Herrn Anananas getroffen habe. Die beiden kamen gerade von einer Lesung im Nasobem. Um so erstaunter war ich, als ich heute Nachmittag Frau Chnübli erneut über den Weg lief. Plötzlich sprang sie mich in der Spielwarenabteilung eines grossen Kaufhauses an:

Ich war schon ziemlich baff. Als mir Chnübli dann von ihren Männerproblemen erzählte, wusste ich, dass alles in Ordnung war. Sie konnte sich nämlich nicht entscheiden, welcher der Kerle es denn nun sein sollte.
Der Sunnysurferboy?

Der Märchenprinz?

Oder doch lieber der Mann fürs Leben?

Ich hab ihr geraten alle drei zu nehmen. Sie ist zufrieden ihres Weges gegangen. Chnübli hat mich gefreut, bei deiner Entscheidungsfindung behilflich gewesen zu sein.
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Des Pudels Nostalgie
Oktober 14, 2009 · 1 Kommentar

Bin gerade über dieses faszinierende Exponat gestolpert. Als ich 1999 in New York war, lief da gerade ein Ausstellung über skandalöse Kunst (kann mich leider nicht mehr an den genauen Titel erinnern), wo dieser Kopf auch ausgestellt war. Da mussten wir natürlich hin, da das ziemlich grosse Wellen schlug. Da waren ja schliesslich auch gescheibelte Kühe und Haie ausgestellt. Wir wurden sogar für irgendeinen amerikanischen Fernsehsender interviewt. Alles sehr spannend.
Das waren eh Hammerferien. Zwei Wochen New York; gewohnt haben wir ausserhalb in einer herrschaftlichen Villa und sind jeden Tag in die Metropole gependelt. Einmal bin ich nach dem Feiern, fast in der Bronx sturzbesoffen verloren gegangen und gesehen haben wir unendlich viel. Nur auf den Twin Towers waren wir nicht. Das haben wir uns für den nächsten Besuch aufbewahrt…
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Des Pudels Irrtum
Oktober 5, 2009 · 1 Kommentar
Ich bin heute mal wieder meiner absoluten Orientierungslosigkeit bewusst geworden. Ich hätte ohne Sistas Zutun, das neue Zentrum des Einkaufswahnsinns an einer völlig falschen Stelle in der Stadt gesucht. Zum Glück war sie dabei. Ich hätte schon blöd geguckt, wenn ich keine Menschenmassen und kein Verkehrchaos vorgefunden hätte.
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Des Pudels Knast
September 27, 2009 · Kommentar schreiben
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